Eine kleine Rundreise durch die Schweiz

Die Schweiz ist ein wunderschönes, kleines Land mit kaum wirklichen Schweizern. Es ist also sehr multikulti, trotzdem konnten wir einige Ureinwohner entdecken, doch dazu später mehr.

Sonntag den 05. Mai 2002 um 13:30 Uhr ging es los, die Autobahn längs durch halb Deutschland Richtung Zürich. Gegen 19:00 Uhr da angekommen, mussten wir erst mal unsere Jugendherberge mitten in der Stadt finden. Das war dann doch nicht das größte Problem, sondern eher einen Parkplatz zu finden. Wer die Schweiz kennt, weiß dass nichts schwerer da ist, eine Stelle zu finden, wo man ohne Gebühren parken darf. Naja Zürich ist nicht gerade die Weltstadt, die ich mir vorgestellt hatte. Es war zwar schon Abend, aber die Stadt war so klein und irgendwie ohne Anreiz zum Dableiben. Deshalb sind wir am nächsten Tag auch gleich nach dem Frühstück bei Starbucks (wo wir umgerechnet 17 Euro für zwei Berliner, einen Muffin, einen Kakao und einen mittelgroßen Kaffee bezahlt haben) weiter nach Luzern gefahren. Dies war dann gleich die pure Erholung für uns. Denn es ist irgendwie eine beruhigende Stadt, aber mit viel Abwechslung. Man kann von Kultur über Geschichte bis Relaxing am Luzerner See mitten in der Stadt alles erleben. Wir waren zum Beispiel im Picasso Museum, wo gerade die letzten Jahre Picassos in einer unglaublich lebendigen Fotosession dargestellt und beschrieben wurden. Auf dem Weg dahin, konnte man eine alte Brücke über den Fluss überqueren, da war die Geschichte Luzerns und der Schweiz bildlich und in Reimen auf über 300 Tafeln aufgeführt. Auch in Luzern haben wir wieder bei einem Backpacker übernachtet. Von da aus konnte man am See bis direkt in den Stadtkern laufen. Am Ufer lagen einige Privatbote an, zwischen denen konnten wir dann zwei Tage lang ein Entenpärchen beobachten wie das bei denen so mit der Familienplanung und Umsetzung funktioniert. Die Ente hat auf einem kleinen dünnen Häufchen mit Stöckchen versucht ihre Eier zu brühten und der Erpel hat zwei Tage lang immer neue Stöckchen ran geholt , um ihr Nest zu verbessern. Jeden Tag das Gleiche: hin und her und Müll suchen, damit das Frauchen nicht ins Wasser fällt.

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